Seit 2016 ist Raphaela Gromes Exklusivkünstlerin bei Sony Classical. Ihre Alben zeichnen sich durch kreative Programmgestaltung und Entdeckerfreude aus. So präsentiert Gromes fast auf jeder CD eine Weltersteinspielung, wie z.B. die „Hommage á Rossini“ von Jacques Offenbach, Klengels 3. Violoncellokonzert (mit dem RSB Orchester und Nicholas Carter auf „Romantic Cello Concertos“) oder die Urfassung der Sonate op. 6 von Richard Strauss. Ihre Alben erschienen alle in den Top 10 der deutschen Klassik Charts und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2019 erhielt sie für die CD „Offenbach“ den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte „Musik und Tanz“. 2020 erhielt sie den OPUS KLASSIK in der Kategorie Kammermusikeinspielung Duo für ihre CD „Offenbach“ mit ihrem Klavierpartner Julian Riem sowie den Diapason Nouveauté für ihr Album „Richard Strauss – Cello Sonatas“. Im Februar 2021 erhielt ihr Album „Klengel – Schumann: Romantic Cello Concertos“ den Diapason d’Or. 1991 geboren, beginnt Raphaela Gromes bereits mit vier Jahren mit dem Cellospiel. Mit sieben schnuppert sie als Zugabe des Konzerts ihrer Eltern – beide ebenfalls Cellisten – erstmals Bühnenluft. Der erste Auftritt als Solistin folgte im Herbst 2005 mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda, wofür sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Als Jungstudentin begann sie ihr Studium mit 14 an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig bei Peter Bruns und setzte es 2010 bei Wen- Sinn Yang an der Musikhochschule in München und später bei Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie gewann unter anderem 2012 den 1. Preis des Richard-Strauss-Wettbewerbs und 2016 den Concorso Fiorindo Turin sowie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo. Ebenfalls seit 2012 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. Wichtige musikalische Anregungen erhielt sie auf Meisterkursen bei namhaften Cellisten wie David Geringas, Yo-Yo Ma, Frans Helmerson, Jens Peter Maintz, László Fenyö, Daniel Müller-Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher, Anner Bylsma und Wolfgang Emanuel Schmid. Raphaela Gromes debütierte bei namhaften Festspielen wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Jungfrau Music Festival Interlaken, dem Vorsprung Festival der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt mit Kent Nagano, den Münchner Opernfestspielen, dem Marvao International Music Festival, dem Edinburgh International Festival, dem Rheingau Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und war in der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, in der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg, sowie in den Konzerthäusern Berlin, Wien und Dortmund zu Gast. 2018 führte sie eine Tournee in die USA, 2019 nach Korea und 2020 nach China. In 21/22 folgen Debüts mit dem Tonkünstler-Orchester, dem hr-Sinfonieorchester, im Festspielhaus Baden-Baden, der Philharmonie Essen und erneut in der Elbphilharmonie Hamburg, dem Prinzregententheater München und erstmals in der Isarphilharmonie München sowie Konzerte in den Niederlanden, Frankreich und Zentralamerika. Raphaela Gromes‘ Auftritte mit ihrem Klavierpartner Julian Riem werden als perfekte Duette gefeiert: „Tatsächlich definieren die beiden das instrumentale Duettieren auf ihre Weise neu: Gromes und Riem machen Kammermusik auf symbiotische Art“, schwärmt „Die Presse“ nach ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus. Neben ihrem festen Duo-Partner Julian Riem zählen auch Andreas Ottensamer, Lis de la Salle, Anais Gaudemard, Daniel Dodds, Christian Altenburger, Isabelle von Keulen, Patrick Demenga und Mischa Maisky zu Gromes‘ Kammermusikpartnern. Ihr wurden zudem bereits einige Cellokonzerte gewidmet: 2012 das Cellokonzert von Dominik Giesriegl und 2013 ein Cellokonzert von Valentin Bachmann. Die dritte Weltpremiere, das für Raphaela Gromes und Cécile Grüebler 2014 von Mario Bürki geschriebene Doppelkonzert „Chroma“, brachte die junge Cellistin mit dem Schweizer Militärorchester zusammen. 2022 folgt mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt die Uraufführung des Werkes „Arcobaldo della vita“ für Violoncello, Klavier und Streichorchester von Igor Loboda, das der Komponist dem Duo Gromes – Riem gewidmet hat. Raphaela Gromes spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume aus den Jahren um 1855, das ihr aus privater Hand zur Verfügung gestellt wird. Sie ist Kulturbotschafterin der SOS-Kinderdörfer weltweit und Botschafterin der José Carreras Leukämie Stiftung.
Quellenangabe: https://www.raphaelagromes.de/
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Raphaela Gromes  
Mittwoch,  27.09.23 19:30 Uhr Kapuzinerstadl Deggendorf Impressum & Copyright