Bei dem Programm „1888“ sollen die beiden Violinensonaten von Edvard Grieg und Johannes Brahms im Mittelpunkt stehen. Darum gesellen sich Werke der Leipzigerin Clara Schumann und lyrische Stücke von Edvard Grieg, welcher ebenfalls in Leipzig gewirkt und gearbeitet hat, und dort auch Bekanntschaft mit Johannes Brahms machte.  Zu den Künstlern: Linda Fichtner und Imke Lichtwark kennen sich seit ihrer Schulzeit und musizieren regelmäßig Kammermusikkonzerte und erarbeiten sich Repertoire verschiedener Epochen. Dabei stehen die Werke in Bezug zueinander und weisen interessante, musikalische oder musikgeschichtliche Gemeinsamkeiten auf. Linda Fichtner wurde in Berlin geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht mit sieben  Jahren. Schon in ihrer Jugendzeit wurde sie Schülerin von Prof. Ulla Scholz und bestand die Aufnahmeprüfung am Musikgymnasium Carl-Philipp-Emanuel-Bach Berlin, welches sie 2007 mit dem Abitur abschloss.  Ihr Studium begann sie bei Prof. Werner Scholz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und wechselte anschließend in die Klasse von Prof. Michael Erxleben. 2013 absolvierte sie das künstlerische und zusätzlich auch ein pädagogische Diplom. Ihr Studium schloss sie mit einem  Master of Music in der Klasse von Prof. Carolin Widmann in Leipzig ab. Linda ist mehrfache Preisträgerin der Wettbewerbe „Jugend musiziert“ und des internationalen  „Königin Sophie Charlotte Wettbewerbs“. Seit 2011 ist sie Mitglied im Konzerthausorchester Berlin. Imke Lichtwark wurde in Leipzig geboren und erhielt dort ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule J. S. Bach. Ihr Abitur absolvierte sie am Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach“ Berlin und erhielt dort erste künstlerische Impulse durch Thomas Just. Ihr Diplom legte sie 2015 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof.Stephan Imorde ab. 2018 folgte der Abschluss Master of Music Klavier bei Prof.Björn Lehmann an der Universität der Künste in Berlin. Während ihres Studiums verbrachte sie außerdem ein Studienjahr am Mozarteum in Salzburg und arbeitete mit dem Pianisten Claudius Tanski. Imke ergänzte ihre Ausbildung bei Prof. Irina Edelstein, Prof. Konrad Elser, Prof. Matthias Kirschnereit, Dr. Robert Levin, Ragna Schirmer, Ewa Kupiec und Jonathan Aner.  Als Solistin spielte sie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski und im Familienkonzert des Rundfunksinfonieorchesters Berlin unter Michael Sanderling im Konzerthaus Berlin. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und wurde durch diverse Stipendien gefördert. Rundfunknahmen folgten beim RBB, NDR und Deutschlandradio Kultur. Seit 2018 hat sie einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin inne. Programm: Clara Schumann (1819-1897)  Drei Romanzen für Violine und Klavier op.22 Andante Allegretto Leidenschaftlich Edvard Grieg  (1843-1907) Sonate Op.34 c-Moll für Violine und Klavier (1888) Allegro molto ed appassionato Allegretto espressivo alla Romanza Allegro animato   Pause Edvard Grieg    Lyrische Stücke (Auswahl) Johannes Brahms (1833-1897)   Sonate d-Moll für Violine und Klavier op.108 (1886/88) Allegro Adagio Un poco presto e con sentimento Presto agitato  
1888 Kammermusik für Violine und Klavier Rund um den Leipziger Komponistenkreis  
Impressum & Copyright Samstag  17.04.2021 20:00 Uhr Deggendorfer Stadthallen (Halle 1)