Auf dieser Seite finden Sie unsere vorläufigen Veranstaltungstermine für die Saison 2012 / 2013 auf einen Blick.
Diese Veranstaltungstermine werden demnächst ergänzt und aktualisiert.
Karten für Veranstaltungen in den Deggendorfer Stadthallen können auch bei folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:
Deggendorfer Wochenblatt • 0991 - 372 130
Deggendorfer Zeitung • 0991 - 370 0937
Bayerwald Wochenblatt • 09921 - 88 233
Donau-Anzeiger • 0991 - 370170
Weitere Informationen zum übrigen Programm der Deggendorfer Stadthalle erhalten Sie unter:
» http://www.deggendorfer-stadthallen.de
» Freitag, 07.09.2012 / 19.00
LUDWIG VAN BEETHOVEN: SINFONIE NR. 9
D-MOLL OP. 125
Bruckner Orchester Linz
Basilika St. Mauritius zu Niederalteich,
Dennis Russell Davies, Bruckner Orchester Linz
Ort: Basilika St. Mauritius zu Niederalteich
» Sonntag,21.10.2012 / 17.00
W.A.Mozart - Te Deum; J. Haydn - Theresienmesse
Ort: Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Deggendorf
» Samstag, 24.11.2012 / 20.00
Münchner Holzbläserquintett
Werke von: Mozart, Francaix, Bizet und Taffanel
» Mittwoch, 16.01.2013 / 20.00
Sonatenabend
Edgar Gredler, Violoncello
Marlies Nussbaumer, Klavier
» Sonntag, 17.02.2013 / 20.00
Jazzabend
"Die Welt des Michel Legrand"
» Dienstag, 05.03.2013 / 20.00
Michael Lerchenberg porträtiert Ludwig Thoma
"Ludwig Thoma - ein schwieriger Bayer"
» Freitag, 17.05.2013 / 20.00
Liederabend
Herzensfreude und Herzeleid - Die Seele der Frau
Christina Landshamer & Gerold Huber
» Samstag, 08.06.2013 / 20.00
Wechselspiel zwischen Harfe & Klavier
Wiebke Lichtwark (Harfe)
Imke Lichtwark (Klavier)
Fr., 07.09.2012 / 19.00 Bruckner Orchester Linz
Bitte beachten!!
Spielort: Basilika St. Mauritius zu Niederalteich
Beginn: 19.00
Solisten:
Andrea Brown, Sopran
Marianne Beate Kielland, Alt
Rainer Trost, Tenor
Thomas E. Bauer, Bariton
Dennis Russell Davies wurde in Toledo (Ohio) geboren und studierte Klavier und Dirigieren an der New Yorker Juilliard School. Seine Tätigkeit als Dirigent in Oper und Konzert, als Pianist und Kammermusiker ist gekennzeichnet durch ein breit gefächertes Repertoire, das vom Barock bis zur jüngsten Moderne reicht, durch spannende und durchdachte Programmkonstellationen und durch eine enge Zusammenarbeit mit Komponisten wie Luciano Berio, William Bolcom, John Cage, Manfred Trojahn, Philip Glass, Heinz Winbeck, Laurie Anderson, Philippe Manoury, Aaron Copland, Hans Werner Henze, Michael Nyman und Kurt Schwertsik.
Nach seinen ersten Positionen als Chefdirigent des Saint Paul Chamber Orchestra (1972-1980) und des American Composers Orchestra, New York (1977-2002) übersiedelte er 1980 nach Deutschland und Österreich. Es folgten Generalmusikdirektoren-Posten am Württembergischen Staatstheater Stuttgart (1980-1987) und beim Orchester der Beethovenhalle, dem Internationalen Beethovenfest und der Oper Bonn (1987-1995). 1997-2002 war er Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Wien, wurde 1997 als Professor an das Mozarteum Salzburg berufen und war von 1995 bis Saisonende 2006 Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters, mit dem er von 1998 bis 2009 alle 107 Sinfonien Joseph Haydns auf CD aufnahm, weltweit die dritte Gesamteinspielung dieser Werke überhaupt. Darüber hinaus ist Dennis Russell Davies seit der Saison 2009.10 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel.
Seit 2002 ist Dennis Russell Davies Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und Opernchef am Landestheater Linz. In seinen Konzerten widmet er sich vor allem dem Schaffen Anton Bruckners und erweitert das stilistische Repertoire des Orchesters mit Werken von internationalen Komponisten mit Schwerpunkt auf Neuer Musik. Als Gast dirigierte Davies u. a. Cleveland und Philadelphia Orchestra, Chicago, San Francisco und Boston Symphony und das New York Philharmonic Orchestra, während er in Europa derzeit mit Orchestern wie der Dresdner Philharmonie, dem Orchestra Filarmonica della Scala Milano, den Münchner Philharmonikern und dem Concertgebouworkest Amsterdam arbeitet.
Nach seinem Debut bei den Bayreuther Festspielen (1978-1980) dirigierte er u.a. bei den Salzburger Festspielen, dem Lincoln Center Festival New York, der Houston Grand Opera, der Hamburger und der Bayerischen Staatsoper – mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Götz Friedrich, Achim Freyer, Peter Zadek, Robert Altmann, Juri Ljubimov, Olivier Tambosi, Robert Wilson und Ken Russell – während er derzeit hauptsächlich mit der Lyric Opera of Chicago, der Metropolitan Opera New York und der Opéra National de Paris zusammenarbeitet.
Das Bruckner Orchester Linz als sinfonisches Orchester des Landes Oberösterreich ist mit den Auftritten in "seinem" Brucknerhaus - auch als tragende Säule des Brucknerfestes -, über Österreich bis zu Tourneen in die musikalischen Zentren der Welt ein Aushängeschild für die Stadt Linz und das Land Oberösterreich
Die permanente Auseinandersetzung mit dem sinfonischen Werk Anton Bruckners verschafft dem Orchester eine einzigartige Stellung, wobei diese musikalische Botschaft nicht nur durch den Namen des Orchesters transportiert wird. So widmet sich das Orchester bis 2010 mit seinem Chefdirigenten Dennis Russell Davies der Einspielung aller Bruckner Sinfonien jeweils in den Erstfassungen.
Bedeutende Dirigenten und Instrumentalsolisten konnten für die Konzerte des Bruckner Orchesters gewonnen werden: so etwa die Dirigenten Franz Welser-Möst, Simone Young, Bernhard Klee, Karen Kamensek, Leif Segerstam, Serge Baudo und Hans Graf um nur einige zu nennen, und die Instrumentalisten Rudolf Buchbinder, Thomas Larcher, Maki Namekawa und Franz Vorraber (Klavier), Eliot Fisk (Gitarre), Renaud Capucon, Beni Schmid, Christian Altenburger (Violine), Yuri Bashmet und Kim Kashkashian (Viola).
Heinrich Schiff, Erster Gastdirigent des Bruckner Orchesters, ist seit der Saison 2004/05 sowohl als Dirigent als auch Solist regelmäßig mit dem Orchester zu hören.
Stolz kann das Bruckner Orchester auf seine Orchesterwerkstatt MOVE.ON sein, die eine besondere Vorreiterrolle in der Entwicklung von workshop-gestützten Kinder- und Jugend-Konzerten spielt. Hier war das Bruckner Orchester, gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern, ab Dezember 2001 das erste Orchester im deutschen Sprachraum, das seine Jugendarbeit auf Basis dieses Modells in einer eigenständigen Abteilung organisierte. "move.on" ist nun auf dem Wege, pro Saison 4.000 oberösterreichische Kinder zu erreichen. Das Linzer Modell - eingebettet in die Jugendsymphoniekonzerte des Landes Oberösterreich, Jugendaktivitäten des Brucknerhauses und seit 2005 auch speziellen Angeboten im ganzen Bundesland Oberösterreich - erfreut sich internationaler Anerkennung und wird auf Kongressen als Musterbeispiel musikalischer Jugendarbeit eines Orchesters herausgestellt.
(Quelle: www.bruckner-orchester.at)
Quelle: www.bruckner-orchester.at
So., 21.10.2012 / 17.00 W.A.Mozart - J. Haydn
W.A.Mozart - Te Deum; J. Haydn - Theresienmesse
Mitwirkende:
Doris Döllinger, Sopran
Jennifer Crohns, Alt
Christian Bauer, Tenor
Thomas Wittig, Bass
Chorgemeinschaft Mariä Himmelfahrt
Kammerorchester Regensburg
Bläser des Bayerischen Staatsorchesters
Elke Szczesny, Orgel
Doris Döllinger (Sopran)
Die gebürtige Regensburgerin studierte Musikwissenschaft an der Universität Regensburg und Gesang an der Musikhochschule Würzburg (Christa Degler, Meisterklasse Ingeborg Hallstein). Es folgte ein Engagement in der Schweiz am Stadttheater Luzern (Debüt: Frasquita in „Carmen“), seit 1995 ist Doris Döllinger freischaffend u.a. Philharmonie Berlin – Nationaltheater Mannheim – Würzburger Mozartfest – Thomanerchor Leipzig und heute Gesangsdozentin an der Hochschule für Musik Würzburg.
Jennifer Crohns (Alt)
Geboren und aufgewachsen in Helsinki, studierte in München an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Wolfgang Brendel und der Opernschule der Theaterakademie August Everding.
Während ihres Studiums besuchte sie Meisterklassen bei Prof.Helmut Deutsch, Prof. Siegfried Mauser, Prof. Hans Martin Schneidt, Waltraud Meier, Philip Langridge und Harry Kupfer. Seit 1997 ist sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.
Im Jahr 2002 gab Jennifer Crohns ihr Debüt als Dorabella am Stadttheater Plauen-Zwickau, von dort wechselte sie 2003 an das Staatstheater Braunschweig und sang u.a. Fjodor, Dorabella, 2. Dame, Hänsel, Christa und in einer Uraufführung von Philip Glass die Tochter des Galileo Galilei.
Gastspiele u.a. junge Oper der Staatsoper Stuttgart, Staatstheater Schwerin und Staatstheater Kassel.
Rege Konzerttätigkeit im Norddeutschen Raum (u.a. mit dem Göttinger Barockorchester), in Italien und Skandinavien.
Christian Bauer (Tenor)
In Wien geboren, war Mitglied und Sopransolist der Wiener Sängerknaben. Nach einem Studium der Querflöte an der Wiener Musikhochschule, absolvierte er ein Gesangsstudium an den Musikhochschulen in Wien und Graz,
sowieein Studium für „Lied und Oratorium“ bei Kurt Equiluz. Es folgten Meisterkurse bei Kurt Widmer, James King, Francisco Araiza und Sena Jurinac. Ein erstes festes Engagement führte ihn an das Landestheater Linz. Anschließend folgten feste Engagements am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und an der Wiener Volksoper. Gastauftritte hatte er an der Wiener Staatsoper, am Bayerischen Nationaltheater und anderen Opernhäusern.
Christian Bauer verfügt über ein umfangreiches Konzert-, Oratorien und Opernrepertoire. Mitwirkung an diversen Festivals, wie den Wiener Festwochen,
dem Carinthischen Sommer, der Styriarte Graz, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, Mozart in Schönbrunn, dem Bodenseefestival, sowie an Konzerten u.a. im Wiener Musikverein, der Philharmonie am Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Liederhalle in Stuttgart, an der Avery Fisher Hall New York, St. Johns Smith Square London, und dem Palao de la Musica Barcelona. Er wurde von so bedeutenden Dirigenten wie z.B. Jesus Lopez Cobos,
Michael Gläser, Enoch zu Guttenberg, Manfred Honeck, Peter Keuschnig,
Fabio Luisi, Erwin Ortner, Peter Schneider und Hans-Martin Schneidt zu Konzerten eingeladen.
Thomas Wittig (Bass)
wurde in Borsdorf bei Leipzig geboren. 1975 bis 1980 studierte er an der Hochschule für Musik „Felix-Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig bei Prof. Helga Forner. Gesangskurse bei Prof. Blagovesta Karnobatlova (Mailänder Scala/Sofia), Prof. Walter Berry (Wien), Prof. Jakob Stämpfli (Bach-Akademie Stuttgart) ergänzten seine Studien.
An internationalen Wettbewerben nahm er erfolgreich teil:
3. Preis beim Concours International de Chant de Toulouse 1987
2. Preis beim Internationalen Wettbewerb junger Opernsänger in Sofia 1988
1. Preis beim Concours International de Chant de Paris 1988
1980 bis 1996 hatte der Bariton Engagements u.a. an den Bühnen der Stadt Gera und am Hans-Otto-Theater Potsdam, wo er mit dem Regisseur Peter Brähmig und dem Dirigenten Stefan Sanderling erfolgreich zusammen arbeiten konnte.
1988 holte ihn Intendant Günter Rimkus an die Deutsche Staatsoper Berlin. Dort sang er unter Leitung von Wolfgang Rennert den Conte di Luna (Il trovatore), unter Otmar Suitner den Graf Almaviva (Die Hochzeit des Figaro) und in der Uraufführung der Oper ,Graf Mirabeau’ von Siegfried Matthus (Regie Erhard Fischer) den Joseph Barnave unter Leitung von Heinz Fricke.
Seit 1996 ist der Sänger freischaffend tätig, vorwiegend in Konzerten und Liederabenden, sowie als Gast an verschiedenen Opernhäusern.
In dem Film „Vaya con Dios“ (Regie: Zoltan Spirandelli, D 2001) hat er die Rolle des Mönches Benno als Sänger gedoubelt.
Thomas Wittig sang u.a. am Karfreitag 2000 die Partie des Jesus (Bach, Matthäuspassion) unter der Leitung von KMD Prof. Kreile in der Kreuzkirche Dresden zusammen mit dem Kreuzchor und Peter Schreier als Evangelisten.
Im Eröffnungskonzert der Festwoche ,20 Jahre Neues Gewandhaus zu Leipzig 2001' sang er den Bariton-Part in Carl Orffs Carmina Burana und trat als Solist beim Shanghai International Festival of Arts in einer Aufführung der Hohen Messe h-moll von J.S. Bach im Grand Teatre Shanghai auf. Er übernahm im November 2002 kurzfristig die Titelpartie in Max Bruchs ,Odysseus’ bei einer Aufführung in der Stuttgarter Liederhalle und sang im Dezember 2002 das Weihnachtsoratorium zusammen mit dem Dresdner Kreuzchor unter der Leitung von KMD Prof. Kreile in der Kreuzkirche Dresden.
Als ,Moses’ in Bruchs gleichnamigem Oratorium war er Anfang 2003 unter der Leitung von Prof. Daus in Bremen und Mainz zu hören, und im Eröffnungskonzert des Deutschen Katholikentages 2004 in der Ulmer Pauluskirche sang er den ,Elias' von Mendelssohn- Bartholdy. Zum Totensonntag 2004 führte er gemeinsam mit dem Bachchor Karlsruhe die ,Vier ernsten Gesänge' und ,Ein deutsches Requiem' von Brahms auf und sang im Juli 2005 im Ulmer Münster zum ersten Mal das ,War Requiem’ von Britten. 2006 wurde er für Spohrs Oratorium ,Die letzten Dinge’ (St.Aegidien Braunschweig) und für Mussorgskys ,Glagolitische Messe’(St. Jacobi Hamburg) engagiert, außerdem sang er mit den ,Cantorianern’ Mönchsgesänge aus dem Film ,Vaya con Dios’ in Chorin, Lüneburg und Hamburg.
Im November 2007 sang er das Bariton-Solo im ,Te Deum' von Heinz W. Zimmermann in der Leipziger Thomaskirche gemeinsam mit dem Thomanerchor unter Leitung von Thomaskantor Christoph Biller.
Zu Liederabenden war der Bariton u.a. bei den Berliner Schubert-Festwochen 1997 mit der ,Winterreise’ eingeladen und trat im Ekhof-Theater Gotha mit Liedern von Louis Spohr und im Schloss Friedrichsfelde Berlin mit ,Goethe-Liedern’ von Reichardt und Schubert auf. Lieder von Mendelssohn-Bartholdy, Schubert und Dvorák sang er im Mendelssohn-Haus Leipzig, sowie Schuberts Liederzyklen ,Winterreise’ und ,Die schöne Müllerin’ in Düsseldorf, Potsdam und Berlin.
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Sa., 24.11. 2012 / 20.00 Münchner Holzbläserquint.
David Simon, Querflöte
Hideki Machida, Oboe
Michael Gredler, Horn
Tian Aw-Yong, Fagott
Satoshi Hidaka, Klarinette
Ein Ziel verbindet die fünf Mitglieder des Quintetts seit der Gründung: Kammermusik aus Leidenschaft auf höchstem Niveau zu präsentieren. Das klangliche sowie musikalische Können eines jeden einzelnen verschmelzen zu einer ausgearbeiteten Homogenität.
Besonders geschätzt wird die musikalische Umsetzung „in farbig moderner Klangvielfalt, reizvollen Effekten und facettenreichem Ausdruck“ (Süddeutsche Zeitung).
Anspruchsvolle Programmauswahl mit Werken verschiedener Musikepochen zeichnet das Quintett aus. Neben dem klassischen Repertoire für Bläserquintett widmen sich die Musiker oft Uraufführungen von Michael Maria Gredler u.a. im Rahmen des Orff in Andechs.
Das Quintett gastiert als Kammermusikpartner und als Solisten regelmäßig im In- und Ausland, u.a. in Tourneen durch Japan, Moldawien, Ukraine, Rumänien und Kroatien. Als Dozenten waren sie bisher in Europa sowie Asien gefragt.
Neben dem Münchner Holzbläserquintett sind die Musiker auch in anderen Ensembles tätig, wie z.B. Quintett HolzArt, welche zu den Stipendiaten des Yehudi Menuhin LMN zählen.
Programm
W. A. Mozart: Divertimento KV 270
Allegro molto
Andantino
Minuetto (Moderato)
Presto
György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett
1. Allegro con spirito
2. Rubato Lamentoso
3. Allegro grazioso
4. Presto ruvido
5. Adagio .Mesto
6. Molto vivace . Capriccioso
Pause ---------------
Paul Taffanel: Quintett
Allegro con moto
Andante
Vivace
Franz Danzi: Quintett g- Moll
Allegretto
Andante
Menuett (Allegro)
Allegro
Ende !
Mi., 16.01.2013 / 20.00 Sonatenabend
Edgar Gredler, Violoncello
Marlies Nussbaumer, Klavier
R o b e r t S c h u m a n n : Fantasie-Stücke Op.73
F r e d e r i c C h o p i n: Introduction und Polonaise brillante Op.3
C l a u d e D e b u s s y : Sonate
J o h a n n e s B r a h m s: Sonate Op.99 in F-Dur
Edgar Gredler wurde als Sohn einer Musikerfamilie 1946 in Schwaz, Tirol, geboren. Bereits mit neun Jahren begann er sein Cellostudium am Konservatorium in Innsbruck. Später studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und legte sein Staatsexamen bei Prof. Reichardt ab.
1972 erwarb er dort das Meisterklassendiplom. Es folgten sehr rasch Konzerte im süddeutschen und österreichischen Raum. Neben seiner Tätigkeit als stellvertretender Solocellist im Münchner Rundfunkorchester kamen im Laufe der Jahre in zunehmendem Maße Solokonzerte im Ausland hinzu, z.B. Konzerte mit dem griechischen Staatsorchester in Athen sowie Cello-Recitals in Paris, London, Leeds, Exeter und Rundfunkaufnahmen im BBC, ORTF, WDR Köln.
Im Haydnjahr 1982 spielte er dessen C-Dur-Konzert beim "Internationalen Festival Banatul" in Rumänien, das vom rumänischen Fernsehen live übertragen wurde.
1983 folgten Konzertreisen nach Bulgarien und Italien. 1984 wurde er erneut nach Rumänien eingeladen, diesmal mit dem Cellokonzert von Lalo. Seine erste Schallplatte erschien 1982 mit Sonaten von Franck und Kodály (Solosonate op. 8).
1996 erschien bei Koch International eine CD Edgar Gredlers, "Nordic Ballad", mit Werken von Chr. Sinding, Heise, Berwald und Sibelius (mit Klaus Kaufmann, Klavier). Im Laufe der Jahre folgten zahlreiche Einspielungen für den Bayerischen Rundfunk als Solist mit dem Münchner Rundfunkorchester.
Marlies Nussbaumer ist Professorin für Klavier an der Abteilung für Musikpädagogik der Universität Mozarteum Salzburg - Standort Innsbruck. Ihren absolvierten Klavierstudien am Bozner Konservatorium und an den Hochschulen in Wien (Konzertfachdiplom mit Auszeichnung) und München (Meisterklassendiplom) folgten Ergänzungsstudien (Mag. art. und Dr. phil.), Dozentinnen-Tätigkeit bei „Avantgarde Internationale Akademie für Neue Komposition und Audio-Art in Schwaz und Seefeld (Tirol)“, Rundfunk- und Fernsehinterviews sowie Jurorinnen-Tätigkeit und internationale Konzertmitwirkungen in Europa und Asien. Marlies Nussbaumer widmet sich vorwiegend der Interpretation unveröffentlichter Klaviermusik. Zahlreiche Ersteinspielungen auf Hammerklavieren von Klavierwerken (Solo- und Kammermusik) von Tiroler Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck und ORF Tirol) dokumentieren dies. Neben dem historischen Repertoire widmet sie sich ebenso der zeitgenössischen Musik (Rundfunkaufnahmen, Uraufführungen auf dem „modernen Klavier“ sowie CD-Ersteinspielung und Notenherausgabe von Werner Pirchners Klaviermusik "Noten für die Pfoten" PWV 60).
So., 17.02.2013 / 20.00 Die Welt d. Michel Legrand
Das Konrad Niski Quartett präsentiert unter Mitwirkung eines tschechischen Gaststars:
"Die Welt des Michel Legrand"
(Einzelheiten hierzu sind derzeit noch in Bearbeitung und werden nachgereicht)
Erste musikalische Eindrücke erhielt Legrand durch seinen Vater Raymond Legrand, der als Leiter eines Varieté-Orchesters Musiker wie Édith Piaf und Maurice Chevalier begleitete. Sein Studium am Conservatoire von Paris, u. a. bei Nadia Boulanger, schloss er 1952 ab. Bereits in diesem Jahr arrangierte er ein Streicheralbum für Dizzy Gillespie. 1952 begleitete er Maurice Chevalier auf einer USA-Tournee.
Seit Ende der 1950er Jahre wendete er sich verstärkt der Filmmusik zu. Seine Soundtracks für Hollywood-Filme begründeten seinen Weltruhm. Eines seiner weltweit bekanntesten Werke ist das Musical-Filmdrama Die Regenschirme von Cherbourg (Les Parapluies de Cherbourg) aus dem Jahre 1964, in dem Catherine Deneuve ihren ersten Auftritt hatte. Zwölfmal wurde er für den Oscar nominiert, der ihm für den Filmsong zu "Thomas Crown ist nicht zu fassen", "Windmills of your Mind" (1968) und die Soundtracks zu den Filmen "Sommer '42" (1971) und "Yentl" (1983) auch verliehen wurde. Daneben wurde er dreimal für den César nominiert und zwölfmal für den Golden Globe Award, den er für "Thomas Crown ist nicht zu fassen" einmal erhielt. Insgesamt schrieb er Musiken zu etwa zweihundert Kino- und Fernsehfilmen, etwa für den Spielfilm "Atlantic City", USA (1980) von Regisseur Louis Malle mit Burt Lancaster in der Hauptrolle. Er komponierte auch die Musik für die französischen Zeichentrickserie "Il etait une fois la vie" (1987), die in Deutschland unter dem Titel "Es war einmal… das Leben" bekannt ist.
Als Jazzpianist arbeitete er u. a. mit Django Reinhardt zusammen. 1958 nahm er ein Jazzalbum mit Donald Byrd, John Coltrane und Ben Webster auf. 1978 spielte er das Album "Le Jazz Grand" mit Gerry Mulligan, Phil Woods Jon Faddis, Ron Carter und Grady Tate ein. 1983 produzierte er ein weiteres Jazz-Album mit dem Titel "After the Rain" mit Ron Carter, Grady Tate, Zoot Sims, Phil Woods u. a.. 1991 entstand in Zusammenarbeit mit Miles Davis das Album "Dingo". Er wurde fünfmal mit dem Grammy ausgezeichnet. 1998 wurde ihm der Henry Mancini Award zuerkannt. Am 28. Juni 2011 wurde Legrand der Look & Listen - Telepool-BR-Music-Award für sein Lebenswerk als Komponist von Filmmusik verliehen.
Daneben trat Legrand auch als Dirigent und Pianist mit Werken klassischer Komponisten wie Eric Satie auf.
Quelle: Wikipedia
Das Konrad Niski Jazz-Quartett hat sich in der heimischen Jazzszene einen anerkennswerten Ruf verschaft. Unter der Stammbesetzung von Reiner Heller am Schlagzeug, Martin Thalhammer am Kontrabass und Konrad Niski am Klavier (Keyboard) gastiert das Quartett bei fast allen Kulturabenden des Deggendorfer Vereins "Jazz and more e.V.". Die unterschiedlichsten Arrangements des Quartetts finden einen immer stärkeren Zuspruch, der sich alterunabhängig und auf erfrischend kurzweilige Art und Weise fortsetzt.
Michel Legrand
Quelle: ohtallin.com
Konrad Niski Quartett
Quelle: Jazz and more e.V.
Di., 05.03.2013 / 20.00 Ludwig Thoma Abend
"Ludwig Thoma - ein schwieriger Bayer"
Michael Lerchenberg porträtiert Ludwig Thoma
Besetzung:
Michael Lerchenberg » Sprache
Marlene Eberwein » Konzertharfe
Matthias Klimmer » Klarinette
Max Seefelder » Kontrabass
Musik » eberwein
Michael Lerchenbergs Lesung präsentiert den wohl größten Literaten Bayerns zwischen Königreich und Weimarer Republik: Ludwig Thoma.
In Hochsprache und Dialekt hat der brillante Satiriker den Mächtigen seiner Zeit "heimgeleuchtet". Seinen zuweilen derben Bajuwarismus hat er bewusst als Waffe eingesetzt und ist gegen Spießertum, bürgerliche Doppelmoral, preußischen Militarismus, Zentrumspartei und Sozialdemokratie, Pfarrer – ja gegen fast alles ins Feld gezogen. Ausschnitte seiner Prosa, Lyrik und Satiren, seiner Komödien wie Tragödien und nicht zuletzt seine Briefwechsel dokumentieren sein Leben, aber auch seine immer wieder veränderte Gemütslage und die sich wechselnden Einstellungen zum politischen Leben seiner Zeit.
Begleitet wird Michael Lerchenberg mit Musik von eberwein, Grenzgängern in farbigen Crossover-Klangwelten aus Polka, Klezmer, Tango oder Jazz.
Fr., 17.05.2013 / 20.00 Liederabend
Lieder von Robert Schumann,
Johannes Brahms und
Viktor Ullmann
(Programm wie in der » Essener Philharmonie)
Christina Landshamer, Sopran
Gerold Huber, Klavier
Programm:
Robert Schumann
“Aufträge”, op. 77 Nr. 5
Robert Schumann
“Röselein, Röselein!”, op. 89 Nr. 6
Robert Schumann
“Lied der Suleika”, op. 25 Nr. 9
Robert Schumann
“Aus den östlichen Rosen”, op. 25 Nr. 25
Robert Schumann
“Liebeslied”, op. 51 Nr. 5
Viktor Ullmann
Drei Sonette aus dem Portugiesischen, op. 29 (Elizabeth Barrett-Browning, übertragen von Rainer Maria Rilke)
1. “Briefe, nun mein!” (Sonett XXVIII)
2. “Sag immer wieder…” (Sonett XXI)
3. “Sein erster Kuss…” (Sonett XXXVIII)
Robert Schumann
Lieder und Gesänge aus “Wilhelm Meister”, op. 98a
“Nur wer die Sehnsucht kennt”
“Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen”
“So lasst mich scheinen, bis ich werde”
“Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn”
Johannes Brahms
“Gold überwiegt die Liebe”, op. 45 Nr. 4
Johannes Brahms
“Mädchenlied”, op. 85 Nr. 3
Johannes Brahms
“Mädchenlied”, op. 107 Nr. 5
Johannes Brahms
“Das Mädchen”, op. 95 Nr. 1
Viktor Ullmann
“Six Sonnets de Louise Labé”, op. 24
1. “Claire Vénus” (Sonnet V)
2. “On voit mourir” (Sonnet VII)
3. “Je vis, je meurs” (Sonnet VIII)
4. “Luth, Compagnon” (Sonnet XII)
5. “Baise, m’encore” (Sonnet XVIII)
6. “Oh si j’étais” (Sonnet XIII)
Johannes Brahms
“Sehnsucht: Mein Schatz ist nicht da, ist weit überm See”, op. 14 Nr. 8
Johannes Brahms
“Klage II”, op. 69 Nr. 2
Johannes Brahms
“Des Liebsten Schwur”, op. 69 Nr. 4
Johannes Brahms
“Mädchenfluch”, op. 69 Nr. 9
Die Seele der liebenden Frau: Dieses Motiv durchzieht die Vertonungen, die Christina Landshamer ausgewählt hat, wie ein roter Faden. In all seinen Facetten spiegelt es sich in einer Vielzahl von Mädchenliedern wider: Sei es bei Goethe die Kindfrau Mignon, die durch ihre unerfüllte Liebe zu ihrem Adoptivvater Wilhelm Meister emotional zur Frau wird, berührend vertont von Schumann, oder bei Louise Labé und Elizabeth Barrett-Browning bzw. Viktor Ullmann die Schilderung von Empfindungen leidenschaftlicher Liebe der Verlassenen. Das Gleiche beschreiben volksliedhafte Texte aus dem slawischen Kulturkreis, die den ausgewählten Vertonungen von Brahms zugrunde liegen.
CHRISTINA LANDSHAMER
SOPRAN
Aktuell: Christina Landshamer auf Europatournee mit dem Leipziger Gewandhaus
Christina Landshamer ist bei der aktuellen Europatournee des Leipziger Gewandhausorchesters Solistin in Mahlers Vierter Symphonie. Die Leitung hat Riccardo Chailly, weiterer Programmpunkt ist Ravels Klavierkonzert mit Hélène Grimaud.
So ist Christina Landshamer zwischen 9. und 22. Mai zu hören in Luxemburg, Hamburg, Köln, Berlin, Valladolid und Madrid.
Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Angelica Vogel sowie anschließend in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse bei Dunja Vejzović an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
Zahlreiche Preise schmücken ihre sängerische Laufbahn: 2002 war sie Mitglied der Académie européenne du Festival d’Aix-en-Provence und erhielt 2003 ein Stipendium des Deutschen Musikrates. 2004 war sie Preisträgerin beim Internationalen J. S. Bach-Wettbewerb, beim „Großen Förderpreis-Wettbewerb der Konzertgesellschaft München“ und 2006 beim Kissinger Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks „La Voce“.
Wichtige Stationen ihrer bisherigen sängerischen Laufbahn waren Konzerte mit den Münchner Philharmonikern, dem Collegium Vocale Gent, dem Freiburger Barockorchester, dem Tonhalleorchester Zürich, dem Gewandhausorchester Leipzig, mit den beiden Orchestern des Bayerischen Rundfunks, mit der Tschechischen Philharmonie Prag (Mahler 2), dem Orchestre des Champs Elysées (Schöpfung), dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg (Brahms’ Ein deutsches Requiem) sowie mit den Bamberger Symphonikern (Mahler IV) sowie diverse konzertante Opernaufführungen im Amsterdamer Concertgebouw (Freischütz/Ännchen; Hasse/Pyramo e Tisbe/Tisbe und 2013 Frau ohne Schatten).
Neben ihren Opernprojekten sind wichtige Stationen im Jahr 2012 Mahlers 4. Sinfonie mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly, ihr Debüt als Despina/Così fan tutte in konzertanten Aufführungen mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott, Mendelssohns Lobgesang-Sinfonie beim Symphonieorchester des BR oder Mahlers 2. Sinfonie mit Kent Nagano beim Montreal Symphony Orchestra.
Ihre besondere Liebe gehört dem Liedgesang mit Pianisten wie Gerold Huber, Jendrik Springer oder Matthias Veit: Sie war in Reutlingen, Bad Urach und Brüssel mit Liederabenden zu Gast und stellte 2010 ihr Wolf-Projekt „Himmelsflammen – Ein Liebesfrühling in Liedern und Briefen“ gemeinsam mit dem Schweizer Schauspieler Gian Rupf bei der Hugo-Wolf-Akademie vor. Sie debütierte in einem Duo-Liederabend mit Maximilian Schmitt am Wiener Konzerthaus, am Flügel begleitet von Gerold Huber. Im Juni 2013 ist sie mit einem Programm mit Liedern von Schumann, Ullmann und Brahms zu Gast in der Essener Philharmonie, wieder mit Gerold Huber am Klavier.
Auf CD ist Christina Landshamer in der Matthäus-Passion unter Riccardo Chailly (DECCA) sowie beim Carus-Verlag in der Ersteinspielung der Oper Die Aeolsharfe von J. H. Knecht zu hören. Bei cpo sind CDs von Engelbert Humperdincks Dornröschen und Franz Lehars Zarewitsch erschienen, beide mit Ulf Schirmer und dem Münchner Rundfunkorchester. Hören und sehen kann man Christina Landshamer in der Partie der Clarice (Theater an der Wien/Haydn: Il mondo della luna mit dem Concentus musicus unter Nikolaus Harnoncourt) – eine DVD bei Unitel Classica.
Gerold Huber
Klavier
Der gebürtige Straubinger studierte als Stipendiat an der Hochschule für Musik in München Klavier bei Friedemann Berger und besuchte die Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. 1998 erhielt er gemeinsam mit dem Bariton Christian Gerhaher, mit dem er ein festes Lied-Duo bildet, den Prix International Pro Musicis in Paris/New York. 2001 ging er als Preisträger aus dem Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach Saarbrücken hervor. Außerdem gibt Gerold Huber Meisterklassen an der University of Yale, dem Aldeburgh Festival sowie 2010 bei den Schwetzinger Festspielen.
"Seine empfindsamen Zwischenspiele sind schlicht zum Niederknien. Der Pianist legt mit seinem Spiel ein subtiles Geflecht von Irrungen und Wirrungen frei – Gerold Huber gelingt das Vordringen in die tiefen Schichten der Seele." So oder so ähnlich urteilt die Presse immer wieder enthusiastisch über Gerold Huber als Liedbegleiter. In dieser Rolle ist er regelmäßig zu Gast bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Schleswig Holstein Musik Festival, in Vilabertran (Spanien), bei den Schwetzinger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival oder den wichtigsten Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, der New Yorker Frick Collection, dem Salzburger Festspielhaus oder den Konzerthäusern in Essen, Dortmund oder Baden-Baden.
Neben Christian Gerhaher begleitet Gerold Huber Ruth Ziesak, Bernarda Fink, Diana Damrau, Mojca Erdmann, Rolando Villazón, Christiane Karg, Maximilian Schmitt und Franz-Josef Selig. Als Kammermusikpartner konzertierte Gerold Huber mit dem Artemis-Quartett und mit Reinhold Friedrich.
Neben zwei Solo-CDs mit Werken von Beethoven und Schumann liegen zahlreiche herausragende CD-Einspielungen gemeinsam mit Christian Gerhaher vor. Ihre Aufnahmen der Winterreise und Der schönen Müllerin wurden jeweils mit dem Echo Klassik für die beste Liedeinspielung ausgezeichnet. Das Schubertalbum Abendbilder erhielt den Gramophone Award 2006. In den folgenden Jahren erschienen zahlreiche weitere Lied-CDs: mit Christian Gerhaher (Schumann Melancholie bei RCA Red Seal – ausgezeichnet mit dem BBC Music Award 2009 und Mahler-Lieder – auch diese CD wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2010), ebenfalls mit Chr. Gerhaher unter dem Dach von Sony, diesmal gemeinsam mit Mojca Erdmann Wolfs Italienisches Liederbuch, mit Bernarda Fink (Schubert bei harmonia mundi France), mit Ruth Ziesak (Liszt bei Berlin classics, Haydn bei Capriccio, Mendelssohn bei AVI) und eine Schumann-CD mit Maximilian Schmitt bei Oehms classics.
Bei Capriccio wird eine weitere CD mit Ruth Ziesak mit Liedern von Alma und Gustav Mahler und Alban Berg erscheinen.
Gerold Huber, Klavier
Foto: © Gunar Streu
Sa., 08.06.2013 / 20.00 Konzert Harfe & Klavier
Programm:
Giacomo Gotifredo Ferrari (1763-1842)
Duetto F-Dur op. 20 für Fortépiano und HarfeAllegro spirito
Adagio
Rondo Allegro
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Es-Dur op. 31 Nr. 3 „Die Jagd“Allegro
Scherzo: Allegretto vivace
Menuetto – Trio: Moderato e grazioso
Presto con fuoco
Henriette Renié (1875-1956)
Danse des Lutins pour Harpe
Maurice Ravel (1875-1935)
Introduction et Allegro pour Harpe avec Accompagnement de Piano
PAUSE
Joaquin Turina (1882-1949)
aus Ciclo Plateresco
Tema y Variaciones op. 100 para Arpa y Piano
Carlos Salzedo (1885-1961)
Variations sur un Thême dans le Style Ancien pour Harpe seule
Saverio Mercadante (1795-1870)
Melodia per Arpa e Pianoforte
Sven Daigger (*1984)
“Painkiller” für Klavier solo (2011/12)
Paul Bazelaire (1886-1958)
Fantasiestück op. 87 pour Harpe et Piano
Wiebke Lichtwark, geboren 1987 in Leipzig, erhielt von 1994-2001 Klavierunterricht an der Musikschule „Johann-Sebastian-Bach“ Leipzig. Von 2001-2007 absolvierte sie das Musikgymnasium „Carl-Philipp-Emanuel Bach“ Berlin mit Hauptfachunterricht Harfe bei Prof. Marion Hofmann. 2004 erhielt sie einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Harfenensemble und 2005 einen 2. Preis, in der Kategorie Harfe solo. 2002 und 2007 war sie Preisträgerin beim Wettbewerb der Vereinigung deutscher Harfenisten e.V., sowie 2011 beim internationalen Franz Josef Reinl-Wettbewerb in München. 2009 besuchte sie einen Workshop mit dem französischen Harfenisten und Komponisten Bernard Andrès, sowie 2011 einen Meisterkurs bei Marie-Pierre Langlamet in Frankreich. Nach ihrem Abitur studierte Wiebke ab Herbst 2007 Harfe an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof. Marion Hofmann (Vordiplom). Im Herbst 2009 wechselte sie zu Prof. Helga Storck an die Universität Mozarteum Salzburg, wo sie im Sommer 2011 ihren Bachelor of Arts mit Auszeichnung absolvierte. Anschließend nahm Wiebke am Erasmusaustausch mit der Guildhall School of Music and Drama London teil und setzte im April 2012 ihr Masterstudium bei Prof. Stephen Fitzpatrick am Mozarteum fort. Wiebke arbeitete und arbeitet ständig - zum Teil solistisch - mit Orchestern zusammen, so u. a. mit dem Landesjugendorchester Berlin, der Jungen Philharmonie Salzburg aber auch mit der Norddeutschen Philharmonie, dem RSO Berlin und mit der Polnischen Kammerphilharmonie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
Imke Lichtwark, geboren 1990 in Leipzig, erhielt von 1996-2001 Klavierunterricht an der Musikschule J. S. Bach. Von 2001-2009 absolvierte sie das Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach“ Berlin mit Hauptfachunterricht bei Thomas Just. 2003 gewann sie einen 3. Preis, sowie 2006 den Sonderpreis der „Deutschen Chopin Gesellschaft“ beim Steinway – Wettbewerb für Klavier. Im selben Jahr erhielt sie einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Instrumentalbegleitung. 2009 spielte Imke als Solistin beim Familienkonzert des RSB unter der Leitung von Michael Sanderling im Konzerthaus Berlin. Nach ihrem Abitur 2009 wurde sie von Prof. Stephan Imorde unterrichtet, bei dem sie seit 2010 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock studiert. Imke besuchte Meisterkurse bei Prof. Irina Edelstein in Frankreich, Prof. Konrad Elser beim Oberstdorfer Musiksommer 2010, bei Prof. Matthias Kirschnereit, Frank-Immo Zichner und Ewa Kupiec. Im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2010 konzertierte sie als Solistin mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski. Im September desselben Jahres nahm sie beim „Verfemte Musik“ Wettbewerb in Schwerin teil und erhielt in der Wertung Kammermusik den Sonderpreis der Hans - Kauffmann – Stiftung. Seit Oktober 2011 ist Imke Stipendiatin der Ad Infinitum Foundation und Mitglied des Trio Concorde.










