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Saison 2011 / 2012

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Auf dieser Seite finden Sie unsere Veranstaltungstermine für die Saison 2011 / 2012 auf einen Blick.

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Karten für Veranstaltungen in den Deggendorfer Stadthallen können auch bei folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:

Deggendorfer Wochenblatt • 0991 - 372 130
Deggendorfer Zeitung • 0991 - 370 0937
Bayerwald Wochenblatt • 09921 - 88 233
Donau-Anzeiger • 0991 - 370170

Weitere Informationen zum übrigen Programm der Deggendorfer Stadthalle erhalten Sie unter:

» http://www.deggendorfer-stadthallen.de



1. Halbjahr 2012

» Donnerstag, 21.06.2012 / 20.00 "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare
















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Unser aktuelles Programmheft bekommen Sie hier:


pr_heft_11-12.pdf [9.421 KB]






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Do., 21.06.2012 / 20.00 "Ein Sommernachtstraum

Eine Inszenierung der Shakespeare Company Berlin e.V.
exakt zum kalendarischen Sommeranfang

Inhalt:
A Midsummer Night`s Dream ist wohl die beliebteste Komödie des großen englischen Dichters. Wie der Titel sagt, handelt es sich dabei um einen Traum, und wie der englische Titel andeutet, geht es um die Johannisnacht, in der so viel Geheimnisvolles geschieht, natürlich rund um die Liebe und ihre Wirrungen und Wirkungen.
Den Rahmen für diese Verwirrungen bildet das Hochzeitsfest der Athener Edelleute Theseus und Hippolyta. Und um diesen Rahmen scharen sich nun drei ganz verschiedenartige Gruppen. Da sind zunächst zwei junge Männer und die dazu gehörigen Mädchen; eine der Damen, Hermia, soll allerdings nach dem Willen des Königs dem Geliebten Lysander abschwören oder ins Kloster gehen. Zudem wird sie von dem anderen der beiden, Demetrius, geliebt, den sie ihrerseits nicht mag, den aber wiederum die zweite Dame, Helena, begehrt. Um dem Zwang und der Verwirrung zu entgehen, flieht man in den Wald (dem heimlichen Hauptdarsteller des ganzen Traumes).
Dort nun lebt die zweite Gruppe, Königin Titania mit ihren Elfen und König Oberon mit seinem geisterhaften Gefolge. Beide sind sich nicht gut, da Titania ihrem Rivalen einen schönen indischen Knaben weggeschnappt hat, den sie Oberon nicht zurückgeben will. Und so gibt es Aufregung unter den Geistern. Eine dritte Gruppe ist ebenfalls im Wald. Es sind Athener Handwerker, die zur Hochzeitsfeier eine Tragödie aufführen wollen, um den König zu ehren, und diese im Wald einstudieren wollen.
Nun kommt der schlaue Puck ins Spiel, ein neckischer Geist im Gefolge Oberons. Er verwandelt einen der Handwerker in einen Esel, in den sich die Elfenkönigin prompt verliebt, und bringt die jungen Paare noch mehr durcheinander.
Natürlich löst sich alles in Wohlgefallen auf; auf den Traum folgt das Erwachen. Die Hochzeit findet statt, und bevor der Vorhang fällt, entschuldigt sich Puck bei den Zuschauern, das alles sei ja nur ein Traum gewesen und nicht böse gemeint. Zuvor findet allerdings noch die Tragödie der Athener vor dem Hofstaat statt. Allerdings ist diese sehr einfältig; Shakespeare scheint hier die ganz schwachen Laienspieler zu verspotten, die es offenbar damals gab.
Die vier Personengruppen bilden gleichsam das Material, mit dem der geniale Dichter seine Phantasie spielen lässt. Sie geraten wild durcheinander, verschlingen sich wie in einer mehrstimmigen Fuge von Bach und lösen sich ebenso wunderbar wieder auf.
Ort des Geschehens in der Johannisnacht ist der geheimnisvolle Wald. Shakespeares Zeitgenossen, die Elisabethaner , sahen im Wald noch viel mehr Geheimnisvolles als wir aufgeklärten Menschen. Und da man damals keine Illusionsbühne kannte, machte der Dichter aus der Not eine Tugend. In den Worten der Figuren wimmelt es von Blumen, Gräsern, Kräutern, Samen und geheimnisvollen Wesen, so dass der Zuschauer schließlich sich in den Wald versetzt fühlt. Und Geister und Elfen waren den Menschen um 1600 selbstverständliche Größen. Der ganz große Gegensatz dazu sind die Athener Bürger, manchmal auch Rüpel genannt. Sie haben keine Ahnung von Theater und glauben, jeder könne alles spielen. Und völlig überzeugt von ihrer Kunst warnen sie sogar die Zuschauer am Hof, zum Beispiel vor dem Löwen, der in Wirklichkeit kein Löwe sei. Er bekommt denn auch die spöttische Anerkennung: „gut gebrüllt, Löwe.“ Und zum Gipfel dieser Satire gehört der Prolog: Er nimmt die Handlung vorweg (so dass keine Spannung mehr bleibt) und ist länger als das Stück selbst. Im Übrigen gelingt es Shakespeare mit der Vorstellung der Athener, die Idee der Bühne auf der Bühne zu verwirklichen und so die Situation des Zuschauers zu reflektieren.
Selbstverständlich gab es zu Shakespeares Zeiten Musik zur Komödie; und der Sommernachtstraum hat auch später bedeutende Komponisten angeregt; berühmt ist die wunderbare Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy, weniger bekannt, doch die Stimmung bestimmt ebenso treffend, ist die Musik von Carl Orff.









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KULTURVEREIN DEGGENDORF e.V.